Um eine selbstständige Existenz zu gründen, muss nicht immer ein völlig neues Unternehmen errichtet werden. Auch durch den Erwerb eines bestehenden Unternehmens oder einer tätigen Beteiligung können Sie sich selbstständig machen.
Die Unternehmensnachfolge wird oftmals auch als "Existenzgründung light" angesehen, da man davon ausgeht, ein Unternehmen zu kaufen, welches am Markt gut eingeführt ist und dessen Personal hoch motiviert und qualifiziert ist. Unsere Erfahrung zeigt jedoch, dass eine Unternehmensnachfolge oft schwieriger ist als eine Neugründung. Ursachen dafür sind, gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen, in der Prägung durch den bisherigen Besitzer zu finden. Scheidet der Unternehmer aus, brechen oftmals Kunden weg, vorhandene Kontakte des Seniors können nicht mehr genutzt werden. Mitarbeiter können das Unternehmen verlassen, damit gehen das Know-how und Kundenkontakte verloren und müssen mühsam neu aufgebaut werden.
Ein weiteres Problem besteht in der Festsetzung des Übernahmepreises: So werden oft überzogene Preise für den Kundenstamm und den Unternehmensnamen verlangt, denen kein ausreichender Nutzen gegenüber steht. Darüber hinaus sind vielfach nach der Übernahme neue gesetzliche Bestimmungen zu beachten, die zusätzlich Geld binden, das nicht für Forschung und Entwicklung oder für andere Investitionen zur Verfügung steht.
Interessieren Sie sich für diese Variante der Selbständigkeit, dann können Sie auf die Unternehmensnachfolgebörse Nexxt-Change aber auch auf die Unternehmensnachfolgebörse der IHK Reutlingen zurückgreifen, die es Ihnen ermöglicht, als potenzieller Unternehmensnachfolger oder Teilhaber zu inserieren oder nach zum Kauf angebotenen Unternehmen zu suchen.
- die allgemeine bisherige Unternehmensentwicklung;
- das Produkt/den Unternehmensgegenstand: Qualitätsanforderungen, Preis, Wettbewerbsfähigkeit;
- künftige Unternehmensentwicklungen: Sortimentsveränderungen, Patente/Lizenzen, laufende Forschung;
- wie Lieferanten, Kunden und Wettbewerber auf den Wechsel reagieren könnten;
- die Entwicklung des Umsatzes, des Rohertrages beziehungsweise des Deckungsbeitrages, die Kosten und den Gewinn in den vergangenen fünf (mindestens drei) Jahren;
- die Gewinnerwartung aufgrund der veränderten Geschäftspolitik oder der unter Umständen höheren Kosten (Neuentwicklungen, neue Investitionen);
- welche Vermögenspositionen (Anzahl, Alter, Zustand) zu übernehmen, wie sie zu bewerten sind;
- welche zusätzlichen Investitionen bzw. Ersatzbeschaffungen erforderlich werden, welches Personal (Anzahl, Position, Qualifikation) vorhanden ist, ob es "treu bleibt" oder beispielsweise zum Wettbewerber abwandern könnte.
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AnsprechpartnerHerr Frank NeubauerModerator Unternehmensnachfolge Bereich: Starthilfe und Unternehmensförderung Telefon: 07121/201-191 E-Mail: E-Mail verfassen vCard herunterladen |
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Frau Ute BrandnerExistenzgründungsberaterin Bereich: Starthilfe und Unternehmensförderung Telefon: 07121 / 201-167 E-Mail: E-Mail verfassen vCard herunterladen |
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Frau Doris GoebelAssistentin Bereich: Starthilfe und Unternehmensförderung Telefon: 07121 / 201-176 E-Mail: E-Mail verfassen vCard herunterladen |
Der Seite zugeordnete Thesaurusbegriffe
- Betriebsübergabe
- Betriebsübernahme
- Geschäftsübernahme
- Möglichkeiten der Betriebsübernahme
- Unternehmensnachfolge
- Unternehmensübernahme
- Übernahmepreis

